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Patchworkfamilie – wie löse ich Streit mit Kindern und Stiefkindern?
Kinder einer PatchworkfamilieKinder einer Patchworkfamilie

Eins vorab, Streit kommt in jeder Familie vor. Vor allem wenn es mehrere Kinder gibt, fliegen gerne mal die Fetzen. Doch bei Patchworkfamilien ist es noch um einiges schwieriger, eine schnelle und zufriedenstellende Lösung zu finden, mit der alle leben können. Das eigene Kind fühlt sich schnell vernachlässigt, das Stiefkind schnell zurückgesetzt, und ehe man sich versieht, scheint eine Situation schlimmer als diese vielleicht ist. Auch die Partnerschaft kann dies auf Dauer ziemlich belasten. Am besten ist natürlich, wenn man es gar nicht so weit kommen lässt. Wenn der Krieg allerdings einmal ausgebrochen ist und die Krise nicht mehr abwendbar ist, dann können nachfolgende Tipps und Erfahrungen helfen, dass schnell wieder das Kriegsbeil begraben wird und sich alle wieder lieb haben.

Konfliktbewältigung im Alltag – Kindern Zeit zur Beruhigung geben

Am wünschenswertesten wäre natürlich, dass die Kinder den Streit alleine unter sich ausmachen! So läuft man auch nicht in Gefahr, dass das eigene Kind der Meinung ist, man hält zu dem anderen oder das Stiefkind einem vorwirft, man ist sowieso immer auf der Seite von seinem eigenen Kind. Manchmal aber, aus welchen Gründen auch immer, ist es unumgänglich, dass man der Lösungsfindung etwas auf die Sprünge helfen muss. Natürlich sollte für solche Fälle von vornherein mit dem Partner abgesprochen sein, inwieweit man in die Erziehung des Stiefkindes eingreifen und einwirken darf!

Ist der Streit erst einmal entfacht, sind Deeskalationsversuche angesagt. Als erstes ist es ganz wichtig, jedem der Kinder die Zeit geben, die es braucht, um sich zu beruhigen. Der eine weint, der andere schreit, wieder andere ziehen sich zurück und wollen erst mal ihre Ruhe. Alle diese Möglichkeiten sind typische Verhaltensmuster. Fakt ist, jeder geht anders mit Situationen um, aber eines haben alle Streits gemeinsam: Die Beteiligten müssen sich erst mal beruhigen. Denn wütend und aufgebracht lässt sich nun mal keine Lösung finden, mit der alle gut leben können.

Einzelgespräche mit den Kindern führen

Danach sollte man erst mal die Einzelgespräche suchen. Am besten redet man zuerst mit demjenigen, der sich am schnellsten beruhigt hat. Was war das Problem? Um was ging es? Wie fühlst du dich? Was wäre dein Vorschlag für eine Lösung? Das sind die Dinge, auf die man eingehen sollte. Man sollte nicht nachfragen, wer angefangen hat! Das kann nicht gut ausgehen und man kann davon ausgehen, dass so keine Harmonie einkehrt. Das gleiche sollte dann auch bei dem anderen Kind gemacht werden. Man sollte auch versuchen, sehr neutral zu bleiben und vor allem Verständnis für das jeweilige Kind haben.

Streithähne zusammenbringen

Wenn man nun beide Seiten kennt und auch beide Lösungsvorschläge gehört hat, sollte man versuchen, die Streithähne gemeinsam an einen Tisch zu bekommen. Sollte das zu dem Zeitpunkt noch nicht möglich sein, dann sollte man klare Angaben machen. Zum Beispiel: "Es ist in Ordnung, wenn du dafür noch zu wütend bist, aber bis zum Abendessen sollte es geklärt sein. Nicht, dass sonst jedem der Appetit vergeht." oder "Schade, dass wir nicht gleich eine Lösung finden können. Du kannst die Nacht erst mal drüber schlafen, aber dann klären wir es!" Meist hellt es die Stimmung etwas auf, wenn man selbst versucht, locker zu sein. Man darf ruhig auch mal einen kleinen Witz oder ein Wortspiel mit einbringen, solange man sich nicht über die Situation lustig macht.

Erwachsene sollten als Ringrichter fungieren

Der Abschluss sollte definitiv darin bestehen, dass die Kinder versuchen, das Problem miteinander zu klären und man selbst nur als Ringrichter und Streitschlichter fungiert. Ringrichter sind natürlich immer neutral und halten zu keiner der jeweils beteiligten Parteien. Es sollte darauf geachtet werden, dass es dabei keine Beleidigungen und Vorwürfe gibt. Es geht ja schließlich um die Lösungsfindung! Aber natürlich sollte jeder Beteiligte auch sagen dürfen, was ihn verletzt oder getroffen hat und was er nicht in Ordnung fand. So lernen die Kinder sich auch gegenseitig besser kennen und erfahren etwas über das Gefühlsleben des anderen.

Als Erwachsene an einem Strang ziehen

Der sichere Weg zur Streitschlichtung sieht in Kompaktform folgendermaßen aus: Jedem der Beteiligten sollte Zeit und Raum für seine Wut gegeben werden. Hierzu kann man Einzelgespräche führen und nach dem Empfinden während des Streits fragen, was denjenigen besonders wütend gemacht hat, und nachfragen, welche Lösung vom jeweiligen Gesichtspunkt aus am besten wäre. Die Kinder sollten gemeinsam an den Tisch gebracht werden und animiert werden, selbst Lösungsvorschläge einzubringen. Die goldene Regel bei Streitigkeiten innerhalb der Familie, ob Patchwork oder nicht, ist es, sich nicht auf eine Seite zu schlagen – auch nicht unbewusst, darauf muss unbedingt geachtet werden. Manchmal kann es auch vorkommen, dass das Stiefkind den neuen Partner nicht an sich ranlässt oder nicht mit ihm sprechen möchte. Das sollte aber auf keinen Fall als persönliche Ablehnung oder gar als Angriff gesehen werden. Es müssen erst mal alle ihren Platz in der Familie finden. In solchen Fällen sollte das Paar gemeinsam auftreten und an einem Strang ziehen. Das Kind zu einem bestimmten Verhalten zu drängen, verursacht aller Erfahrung nach nur die nächsten Probleme. Es dauert eben seine Zeit, bis richtiges Vertrauen zum Stiefelternteil aufgebaut ist. Vor allem bei Kleinkindern und pubertierenden Teenagern dauert es meist etwas länger. Auch wenn es für die Partnerschaft belastend sein kann, auf Dauer schweißt es auch zusammen. Übrigens: Noch weitere Informationen zum Thema Streit bietet der Ratgeber Richtig Streiten: Tipps, damit es nicht eskaliert.

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